Día ocho

Schon gestern erzählte mir mein Vater, dass wir uns heute die andere Seite und den Vulkan ansehen wollten. Ich dachte natürlich wir machen eine ausgeprägte Wanderung, allerdings lag ich da falsch. Das Verb " ir " heißt nämlich sowohl laufen/ gehen, als auch fahren. So saßen wir alle um halb 11 im Auto in Richtung des Vulkans. Auf dem Weg dorthin machten Jose und ich noch ein paar Fotos am Lago.








Nach einer guten halben Stunde Fahrt kamen waren wir unterhalb des Vulkans an. Dort konnte man wahnsinnige Wasserfälle sehen und hören. Die Fotos geben längst nicht das wieder, was man fühlt wenn man neben diesen Wassermassen steht. Es war wirklich traumhaft schön!











Danach fuhren wir ins das Bordelago Restaurant. Dort gab es ein Buffet mit Salaten und Empanadas. Als Hauptgang aß ich Fisch mit Salsa Mantequilla ( z.d. Buttersouce ). Als Nachtisch gab es ebenfalls ein Buffets mit geschätzten 20 Kuchen als Auswahl. Alle wahnsinnig lecker! 

Sushi macht glücklich!

Gestern haben wir einen Sushi-Abend gemacht! Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Sushi selbst gemacht. Gefüllt haben wir die Sushis mit Avocado (ist natürlich standard hier), mit mini-Garnelen, eine Fischart, die ich nicht identifizieren konnte, Gurken, Möhren, Philadelphia-Streifen und (Schnitt)lauch. Dazu gab es Sauce Soya. Leider hatten wir viel zu viel Sushi, dass wir zu 9t noch nicht mal die Hälfte geschafft haben.
Trotzdem war es sehr lecker!!

Cata Chait und ich beim Sushi machen

Leider habe ich noch nicht das Talent 5mal am Tag essen zu können. Wir werden hier ein bisschen gemästet und natürlich gibt es zu jedem Mittagessen auch "un postre" (Nachtisch). Wenn es die nächste Mahlzeit gibt, habe ich die letzte noch nicht verdaut. Aber es ist alles so verdammt lecker hier! Also, es würde mich wundern, wenn wir nicht als Kugeln wieder kommen.

Vorher waren Cata, ihre Mutter, ihre Oma und ich auf einer Hochzeit. Die Freundin von Catas Schwester hat geheiratet. Die Hochzeit fand in der selben Kirche statt, in die wir auch in Zukunft sonntags gehen werden. Sie war relativ klein, aber sehr hell und schön. Der Gottesdienst war ähnlich aufgebaut, wie bei uns in Wuppertal. Es war sehr interessant das ganze auf Castellano zu sehen und zu hören. Die Lieder die wir gesungen haben, waren sehr schön und da sie auf eine Leinwand projiziert wurden, konnte ich die meisten Lieder übersetzen. Eine kleine Gruppe ist gekommen (2 Frauen und 1 Mann) die gesungen haben und der Mann spielte dazu Gitarre. Die Frauen hatten wirklich schöne Stimmen - das sorgte für Stimmung.
Als die Braut kam mussten viele weinen. Sie war wunderschön! Sie trug ein weißes Kleid, das am Körper eng anlag und ihre schlanke Figur betonte. An den Beinen wurde es weit, jedoch an der einen Seite hochgerafft und mit einer großen Schleife fixiert. Der schönste Teil der Messe war fand ich, als sie ihrem Mann selbst ein sehr emotionales Lied gesungen hat. Sie hatte eine fantastische Stimme! Spätestens da bekam jeder Tränen in die Augen. 


Día siete (en puerto varas)

Heute morgen bin ich mit meiner Familie nach Puerto Varas gefahren. Es ist ungefähr 3-4 Stunden von Temuco entfernt. ( Google sagt 6 Stunden, aber das stimmt nicht! ) Hier werden wir bis Montag bleiben, da am Montag Schulfrei ist. 
Puerto Varas liegt  südlich von Temuco, deshalb ist es hier etwas kälter. Der See hier heißt LIanquihue See. Auch in Puerto Varas gibt es viele Einwohner mit deutschen Wurzeln. 
Josefina und ich schliefen die ganze Autofahrt über. 
Als wir in Puerto Varas ankamen gingen wir in ein Fisch- Restaurant essen, es hieß "La Olla". Da ich kein Gericht der Karte übersetzten konnte wählte ich blind aus. So bekam ich als Muscheln mit Parmesan als Vorspeise. So richtig lecker fand ich das nicht, trotzdem aß ich alles auf. Meine Hauptspeise bestand aus einem Fisch ( leider weiß ich nicht wie der heißt, aber es war lecker! ) und Pommes. Damit war ich sehr zufrieden. 
Danach gingen wir in unser Hotel. 
fleißig am Spanisch lernen!

Wer liebt sie nicht, die Pröbchen im Hotel ?


Puerto Varas ist sehr schön, hier gibt es viele Kirchen und Hotels. Gegenüber von unserem Hotel befindet sich ein sehr großes Casino und ein Fitnessstudio. 
Fitnessstudio & Casino ( ein Teil davon )

Auf der anderen Seite ist der See. Morgen werden wir um ihn herum wandern. Nach der siesta ( sie war bei uns heute etwas verschoben, wegen der Autofahrt ) ging ich mit meinen Gasteltern und Emilia spazieren. 



Leider war es schon zu dunkel für schöne Fotos. Wir waren auch auf einem Kunsthandwerker Markt, der mich sehr an das Donau fest erinnerte. Leider kann ich dieses Jahr wieder nicht dabei sein! :-( Dort kaufte mir meine Gastmama Stricksocken. 
Was mich sehr geschockt hat, waren die vielen Straßenhunde. Auch in Temuco gibt es sehr viele, aber hier fiel mir das erst richtig auf. Mir tun die armen Tiere leid, die total verstört hinter den Autos herlaufen, in Hauseingängen schlafen und sich bei Machtkämpfen gegenseitig verletzten. Viele Jugendliche machen sich einen Spaß daraus die Hunde zu provozieren. Aber hier ist das völlig normal. Ich bin sehr froh, dass das in Deutschland nicht so extrem ist. 
Nach dem Spaziergang gingen wir gemeinsam im Hotel Restaurant essen. Ich aß "Chocolate y mani". Das ist eine Art Kuchen, mit Nüssen. Dazu gibt es etwas, was aussieht wie Vanille Eis ( Mani ). Leider weiß ich nicht, an was mich der Geschmack erinnert. Vielleicht komme ich noch drauf. Dazu gibt es Manjar, ( Ähnlich wie Nutella, nur flüssiger, süßer und karamelliger. Manjar wird auch als Brotaufstrich zum Frühstück gegessen. ) Früchte, meistens Himbeeren und zwei Tafeln Schokolade: Negro und Blanco ( schwarz und weiß) Riquísimo! 
Kunst am Ufer
Im Stockwerk "Blumen Spa" unseres Hotels
 befindet sich diese Lampe.
Josefina



Una Fiesta

Hier sind einige Fotos von Gestern.
















Geburtstagsfeier

Eins steht fest: feiern können die Chilenen! Ich habe viele neue Tänze gelernt, die man zur entsprechenden Musik hier in Chile tanzt. An diesem Abend konnten wir mit unseren Mitschülern vertrauter werden. Ich habe mich mit fast jedem unterhalten und neue Ausdrücke auf "Chileno" gelernt. Unsere Klassenkameraden sind sehr freundlich und vorallen Dingen sehr offen. Sie wirken beim Gespräch immer sehr interessiert und sind sehr rücksichtsvoll mit unseren Sprachkenntnissen. Außerdem haben sie einen tollen Humor! Der Abend war einfach klasse und wir hatten trotz einigen Missverständnissen sehr viel Spaß! 




Día seis

Nachdem ich gestern nicht mit zum Zumba gegangen bin, weil ich krank war, geht es mir jetzt wieder gut. Heute war nur sehr kurz Schule. Eigentlich hätten wir noch in den letzten Stunden Sport gehabt, aber uns wurde ein Vortrag über eine Firma gehalten. Die Firma bietet den Schülern ein Sprachdiplom an und, dass sie in Deutschland studieren und arbeiten können. 
Nach der Schule war ich mit Josefina und ihrer Mama in der Mall. Danach bin ich mit meiner (Gast-) Mutter meine Uniform kaufen gegangen. Allerdings kaufe ich mir nur die Fleece- Jacke. Den Rock nehme ich von Josefina und die Schuhe und die Oberteile trage ich von mir. Danach zeigte sie mir ein Statdtviertel von Temuco und die Schule in der sie arbeitet. Meine Mutter ist von Beruf Englischlehrerin. 
Gleich gehe ich mit vielen aus meiner Klasse und Kara und Johannes zu einer Party von einer Mitschülerin. Sie hatte am Donnerstag Geburtstag. Wir sind alle sehr gespannt, wie man hier feiert! 

Besos

Zur Begrüßung gibt man sich hier einen Kuss auf die Wange. Egal wo und wann: ob man bei anderen Familien zu Besuch ist, in der Schule neue Leute kennen lernt oder man bei Bekannten von Bekannten ist. An Geburtstagen geben sogar die Lehrer den Schülern einen Kuss auf die Wange.
Aber es ist sehr schön, da man direkt mit den Personen vertrauter ist und sich in einer gewissen Weise integriert. Warum macht man das in Deutschland nicht ? Außerdem gelten in Chile andere Regeln. Es ist egal wie alt man ist, oder ob man im Auto zu viert oder fünft auf der Rückbank sitzt. Auch auf das Anschnallen im Auto wird oft verzichtet.

Heute hatten wir nur bis 13:30 Schule. In Sociales/ Historia haben wir einen Film über A. Hitler gesehen. 
Im Deutschunterricht wurden diese Woche Filme und Serien geguckt zum Beispiel "Jojo sucht das Glück" und " Friendship" . Allerdings sind wir in verschiedenen Deutschkursen. Wenn die Klasse schriftliche Aufgaben machen muss, helfen wir gerne. 

Gleich gehen wir wieder ins "Gimnasio" uns ein bisschen fit halten. Anschließend machen wir wieder ZUMBA und unser neuer Freund Christof möchte auch gerne mitmachen! 

 

Día cuatro

Auch heute begann die Schule um 8:00 Uhr. Dort ist es wirklich anders als in Deutschland. Die Schüler sprechen ihre Lehrerinnen mit "Frau" an. Daran müssen wir uns erst gewöhnen. Außerdem laufen die Schüler einfach in der Klasse rum, unterhalten sich und gehen auf Toilette. In manchen Fächern allerdings sitzen sie still und konzentriert da.
Unser Schullogo

Irgendwie verstehen wir auch nicht so richtig das Hausaufgaben- Verhalten. Unsere Austauschschüler machen selten Hausaufgaben und lernen auch nur sehr wenig, im Gegensatz zu uns in Deutschland.
Auch heute wurden wir von allen Lehrern nett empfangen. Allerdings mussten wir in Englisch den Raum verlassen, da er zu klein war. Sehr sympatisch sind die Lehrer in Kunst und Geschichte. Sie waren bis jetzt die einzigen die uns versucht haben in den Unterricht ein zubinden. In Kunst malt die Klasse aktuell Bilder mit Schatten und Licht. Und in Geschichte lernen sie das Angebot und Nachfrage-Modell, das wir auch schon gemacht haben. 
Heute waren wir bei Mc Donalds, der ein ähnliches Angebot hat wie der Deutsche und danach bei Youserv. Dort ist es vergleichbar mit der Happiness Station in Wuppertal. Man mixt Joghurt mit Früchten, Schokoladen, Cookies, Müsli und bezahlt dann nach Gramm. Mit der Währung und dem Umrechnen sind wir noch nicht sehr vertraut. Deshalb ruft uns Josefina meistens die Farben der Geldscheine zu, mit denen wir bezahlen sollen. 

Unser Stundenplan. Wenn Josefina und Maddy "Mate Diff." haben, haben Cata, Ignacio, Johannes und Kara "Lenguaje Diff"


Leider hatten wir heute bis in den Abend Unterricht, obwohl man erst ab 8:00 Uhr " en la noche" sagt. Als wir um 18:30 nach Hause fuhren, ging Josefina noch einmal zum Mathe Kurs. Es ist eine Art Lerngruppe.
Da wir sehr wenig im Unterricht verstehen spielen wir oft irgendwelche Spiele oder malen unsere Agenda ( Kalender ) an. Hier sieht man den von Maddy. 


Die Familien haben sich außerdem sehr über unsere Gastgeschenke gefreut. Wir beide haben unseren Gastvätern jeweils einen Bildband von Wuppertal geschenkt. Kara hat ihrer Gastmutter eine Shopping-Tasche von Wuppertal geschenkt und Maddy ihrer einen Schirm ( Knrips ), da sie in Wuppertal erfunden wurden. Außerdem hat sie eine The Body Shop Bade Mischung bekommen. Kara schenkte Cata die bekannten Haribo-Gummibärchen, die Schwebebahn - Kulies ( in denen die Schwebebahn hin und her fährt ) und die Geschichte von Tuffi dem Elefenaten auf Spanisch. Emilie ( die kleine Schwester von Josefina ) hat von Maddy ebenfalls die Gummibärchen, den Kuli und das Buch und zusätzlich ein T-shirt mit 3 Elefanten drauf bekommen. Josefina hat eine Kette bekommen, die Maddy ebenfalls besitzt. Wir sind sehr froh, dass wir die Geschmäcker getroffen haben. 
Mittlerweile haben wir uns relativ gut eingelebt. 
Wir fühlen uns sehr wohl in unseren neuen Zimmern und in unserer neuen Familie. 
Ein Geschenk von Fabi & Annika <3. Nun hängt es in Maddys Zimmer.


Día tres

Auch heute begann unser Tag mit der Schule um 8.00. Auf unserem Stundenplan standen Philosophie ( TOC ), Geschichte ( Historia / Sociales ), Spanisch ( Lenguaje) und Deutsch. In den letzten beiden Stunden hat die Klasse die Arbeit geschrieben, die bei den meisten ganz gut lief. In dieser Zeit saßen wir mit Johannes in der Bibliothek, denn dort ist es am wärmsten. In Temuco waren heute um die 11°. 
Nach der Schule wurden wir abgeholt. Nach dem Mittagessen trafen wir uns mit Sofia, Ignacio, Johannes, Cata Chait in der Mall. Die Mall ist zu vergleichen mit den City-Arkaden. Allerdings ist sie ein bisschen größer und vorallen Dingen gibt es eine größere Fress-Oase. 
Johannes, Cata Teg, Kara y yo

Abends gingen wir mit Cata und Josefina zum Zumba ins Fitnessstudio. Und es ist wahr, Zumba in Temuco ist nichts gegen Zumba in Wuppertal. Außerdem macht uns immernoch der Jetlag zu schaffen. Ich hoffe das ändert sich bald. Buenas noches! 
Wir sind nach der Mittagspause nicht mit in den Nachmittagsunterricht gegangen. Deshalb trafen wir uns um 15:00 bei Maddy (in Joses Haus) vorbei. Hier redeten wir und tauschten unsere Erfahrungen aus. 

Noch ist alles sehr fremd. Die Sprache, das Haus, die Familie, die Kleidung, das Essen usw. Aber schon am zweiten Tag merkt man eine Veränderung. Man fängt an mehr zu verstehen. Gestern fiel uns alles sehr sehr schwer. Aber wir denken, dass es immer besser wird. Auch die Familie wird einem immer vertrauter. 
Die Häuser in denen wir wohnen sind sehr groß, aber gemütlich eingerichtet. Allerdings sind diese Familien sehr viel ordentlicher als unsere eigenen. Der Umgang mit der Nana fällt uns immer noch schwer. Wir sind es einfach nicht gewöhnt, dass einer alles aufräumt und uns Essen anbietet und bringt. Aber wir denken, damit werden wir schnell klar kommen ;) 

Um 18:30 Uhr hatten Cata und Jose Schulschluss. Da sie morgen eine Deutscharbeit schreiben, versuchten wir Ihnen zu helfen. Das fiel uns allerdings sehr schwer. Das Thema ist "Klonen". Die Klasse soll eine Inhaltsangabe zu einem Text formulieren, aber teilweise sind die Sätze so kompliziert, dass sogar wir sie nicht verstehen. Wir sind sehr gespannt auf unsere erste Deutschstunde ( und die Lehrerin ) morgen. 

Leider spüren wir immer noch die Zeitverschiebung und den Jetlag. Wenn Josefina und Catalina aus der Schule kommen gehen in Deutschland die meisten ins Bett. Wir sind sehr sehr müde. Mal sehen, was  morgen so passiert. Buenas noches!

Día dos


Unser erster Schultag begann um 7.40 Uhr. Da wir noch keine Schuluniform besitzen zogen wir unsere "normalen" Klamotten an, womit wir natürlich direkt auffielen. Die Schuluniform besteht aus schwarzen Schuhen, grauen Stulpen und Strumpfhosen und einem grauen Rock. Außerdem tragen die Schüler eine grüne Jacke oder ein weißes T-Shirt. Auf allen Oberteilen ist das Schullogo eingezeichnet. 
Die Schule ist nur 5 Minuten ( mit dem Auto ) von unseren Gastfamilien entfernt. Im Gegensatz zu unsere Schule gibt es nur wenige Klassen und wenige Lehrer. Das Gebäude besteht aus Holz und erinnert mehr an ein großes Haus als an eine Schule.
Die Schüler untereinander sind sehr freundlich und genauso herzlich wurden wir auch begrüßt. Auch die Lehrer und der Direktor sind (bis jetzt) sehr sympatisch. Außerdem haben wir noch einen Austauschschüler kennen gelernt: Christof. Er zeigte uns die Bibliothek. Christof ist seit 3 Monaten in Temuco.

Die Unterrichtszeiten sind sehr ähnlich wie in Wuppertal. Alle zwei Stunden gibt es eine kurze Pause. Es gibt auch einen Kiosk, allerdings kann man da nicht wie bei uns hauptsächlich Süßes kaufen sondern ehr gesundes Essen, wie Äpfel. Statt einer Mensapause fahren ( die meisten werden abgeholt ) die Schüler alle um 13:30 nach Hause und kehren für 15:15 wieder in die Schule zurück. In Wuppertal findet im Nachmittagsunterricht meistens nur Sport statt, hier allerdings auch Englisch und Spanisch. Allerdings mussten wir nicht in den Nachmittagsunterricht.


Auch die Noten sind anders als in Deutschland. Was bei uns eine 1 ist, ist in Chile eine 7. Die Schüler scheinen alle sehr ehrgeizig. Der Direktor erklärte uns, dass die Privatschule eigentlich eine Gesamtschule ist und somit aus ehr schlechten und auch ehr guten Schülern besteht. Das Problem sei, dass alle Schüler Abitur machen müssten.


Nach zwei Stunden "Matemática" und 2 Stunden "Diff Mate o Diff Lenguage" ( Diff = Differenzierte Kurse ) trafen wir uns mit dem Direktor. Er ist uns sehr sympatisch. Auch die Sekretärin ist sehr nett. Sie hilft uns mit den Stundenplänen usw. Da sich die 12 Klasse auf das Abitur vorbereiten muss sollen in diese Stufe keine Austauschschüler. Allerdings sind Josefina und Catalina in der 11. Klasse. Anders als in Deutschland wird der Klassenunterricht bis zum Abitur beibehalten.


Wir sind sehr gespannt auf die nächsten (Schul-)tage.

Día uno

Es ist soweit! Inzwischen sind wir in Temuco angekommen.
Doch bis dahin hatte es einige Zeit und vorallem Geduld gebraucht.







28 Stunden mussten wir fliegen. 2x umsteigen. Unsere Flüge hatten teilweise Verspätung, wir hatten Probleme mit dem Zoll, die Schlange des Auscheckens in Sanitiago (an diesem wirklich unübersichtlichen Flughafen!) war gefühlte 3km lang. Außerdem haben wir es noch nicht so drauf, mit dem Umrechnen von Euro in Peso und von dem extrem langen Flug müssen wir gar nicht erst sprechen. Aber (man glaubt es kaum) es gab auch positive Dinge: als Erstes ist es schonmal sehr schön, dass wir nicht abgestürzt sind und unser Gepäck einwandfrei angekommen ist. Das Essen war soweit lecker und die meisten Leute, mit denen wir uns auseinandersetzen mussten, waren sehr freundlich und rücksichtvoll. Desweiteren waren die Sitze sehr schön ausgestattet und es gab jede Menge Angebote von Filmen, Serien (darunter auch Two And A Half Man und How I Met Your Mother), Musik und Spielen und auch der männlich Stewardess (Steward?) sah sehr gut aus. Doch das aller Schönste war die Ankunft. Wir wurden freudig begrüßt mit einem liebevoll gestalteten Plakat von Cata und Josee! 
Heute ist übrigens auch "el día de la madre", wie auch in Deutschland, nur dass es hier größer gefeiert wird.
Es war ein sehr aufregender und schöner Tag und wir freuen uns endlich hier zu sein!

"Wir reisen in die Vergangenheit - minus 6 Stunden"

12651,89 km

Informationen

Maddy und ich werden im Zeitraum von Mai bis Juli mit ca.6 anderen Schülern unserer Schule nach Chile fliegen. Dort werden wir in Temuco bei einer Gastfamilie wohnen und die Deutsche Schule Temuco besuchen. Temuco liegt 670km südlich von Santiago de Chile und die Amtssprache ist Spanisch (Castellano). Die Stadt hat etwa 260.000 Einwohner und das Klima ist mit dem hier in Deutschland vergleichbar. Östlich und südlich der Stadt fließt der Fluss Rio Cautín und es gibt einige aktive Vulkane, wie zum Beispiel den Volcán Llaima (3125m), der zuletzt im Jahr 2008 ausbrach.

Am Pazifischen Ozean zwischen den Anden beweist Chile seine vielfältige Landschaft von der trockensten Wüste bis Feuerland. Desweiteren ist dieses Land bekannt für seinen guten Wein (den wir nicht kosten dürfen, da Alkoholkonsum dort ab 18 ist) und seinen hervorragenden Fisch und dem Obstexport. Außerdem befindet sich hier die größte überirdische Kupfermine der Welt (Chuquicamata) und es war das erste Land, das die Krankenversicherung komplett privatisiert hat. Anderen ist Chile durch Rodrigo Gonzales bekannt. ;)

Wir sind sehr gespannt was uns dort erwarten wird
und freuen uns auf die bevorstehende Zeit!